Satzung

Satzung des Katholischen Burschenvereins Aschach e. V.


§ 1 Name und Sitz

Der Katholische Burschenverein Aschach (im folgenden KBV genannt) ist der freiwillige Zusammenschluss von Burschen. Sitz des KBV ist Aschach, welcher in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Amberg einzutragen ist.


§ 2 Zweck und Aufgaben

Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Christentums, der Jugend, der Kultur, sowie die Pflege von Brauchtum. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Abhalten von kirchlichen Veranstaltungen. Der KBV ist politisch neutral. Der KBV ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Mittel des KBV dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unmittelbar dem Finanzamt für Körperschaften an. Die Zusammenarbeit mit dem Seelsorger der Pfarrgemeinde ist erwünscht.


§ 3 Mitgliedschaft

Die Zahl der Mitglieder ist unbegrenzt. Ordentliches Mitglied kann jede ledige Person männlichen Geschlechts aus der Pfarrgemeinde Aschach-Raigering (Aschach, Immenstetten, Raigering, Greßmühle und Krumbach) werden, die das 16. Lebensjahr vollendet hat. Die Aufnahme eines Mitgliedes erfolgt durch die Vorstandschaft. Diese stellt das neue Mitglied dem Verein vor und händigt ihm die Vereinssatzung aus. Minderjährige bedürfen der Zustimmung der Erziehungsberechtigten. Die Vorstandschaft kann Ehrenmitglieder vorschlagen, worüber eine Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit zu entscheiden hat. Diese Mitglieder werden als „passive Mitglieder“ im Verein geführt. Jedes Mitglied hat jährlich einen Mitgliedsbeitrag zu leisten, dessen Höhe die Mitgliederversammlung festlegt.


§ 4 Ausscheiden aus dem Verein

Der Austritt aus dem Verein steht jedem Mitglied frei. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. Der Ausschluss von Mitgliedern erfolgt bei groben oder wiederholten Vergehen gegen die Satzung oder bei unehrenhaftem Betragen. Der Ausschluss erfolgt auf Beschluss der gesamten Vorstandschaft. Diese beschließt in geheimer Wahl mit 3/4 Mehrheit über den Ausschluss. Dem Betroffenen ist bei Einspruch während einer Mitliederversammlung ausreichend Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben. Bei Verehelichung scheidet das Mitglied aus dem Verein aus. Hierbei ist eine schriftliche Kündigung nicht erforderlich. Ausgeschiedene Mitglieder haben keine Ansprüche mehr gegenüber dem Verein.


§ 5 Leitung des Vereins

Die Leitung des Vereins obliegt der Vorstandschaft. Die Vorstandschaft bilden:
Vorstand
Schriftführer
Kassier
der jeweilige örtliche Seelsorger.

Jedes Vorstandsmitglied verwaltet das Vereinsvermögen zu treuen Händen. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den 1. und 2. Vorstand (Vorstand im Sinne des § 26 BGB). Jeder ist für sich alleine vertretungsberechtigt. Für Handlungen und Schulden der Vorstandschaft bei Ausübung von Vereinsangelegenheiten haftet ausschließlich das Vereinsvermögen. Jedes Mitglied hat das Recht, Einblick in die Kassenbücher zu nehmen. Gegen Beschlüsse der Vorstandschaft steht die Berufung in jeder Mitgliederversammlung offen. Bei Amtsniederlegung eines Vorstandsmitglieds wird diese in der Mitgliederversammlung neu gewählt. Der Wahlrhytmus bleibt unberührt. Der Vorstand kann jederzeit eine Mitgliederversammlung einberufen. Der Vorstand muss nach schriftlichem Antrag eines Mitglieds eine Mitgliederversammlung einberufen.


§ 6 Einnahmen und Ausgaben

Die Mitgliedsbeiträge werden von der Jahreshauptversammlung festgesetzt. Der Vorstand ist befügt, über Beträge bis zu 200,- €, die den Verein belasten, zu verfügen. Darüber hinausgehende Beträge erfordern die Zustimmung der Vorstandschaft. Dies gilt nur im Innenverhältnis, nicht gegenüber Dritten. Der Nachweis über die Verwendung der Mittel wird durch ordnungsgemäße Aufzeichnung der Einnahmen und Ausgaben geführt.


§ 7 Rechte

Alle ordentlichen Mitglieder haben in Mitgliederversammlungen eine beratende und beschließende Stimme. Eine Sonderstellung einzelner Mitglieder ist nicht statthaft.


§ 8 Versammlungen und Geschäftsjahr

Satzungsgemäße Versammlungen sind Mitgliederversammlungen und die Jahreshauptversammlung. Ort, Zeit und Tagesordnung der Jahreshauptversammlung sind durch schriftliche Einladungen an die Mitglieder mindestens 14 Tage vorher bekannt zu geben. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, welches vom 1. Vorsitzenden sowie vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn 1/4 der Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit. Satzungsänderungen dürfen bei Mitgliederversammlungen nach Ankündigung in der Tagesordnung und schriftlicher Einladung mit 3/4 der anwesenden Mitglieder vollzogen werden. Die Vorstandschaft wird jedes 3. Jahr bei der Jahreshauptversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Die Vorstandsmitglieder sind in geheimer Abstimmung zu wählen. Während dieser Versammlung hat die alte Vorstandschaft Rechenschaft abzulegen und ist durch die Versammlung zu entlasten.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 9 Auflösung des Vereins

Die Auflösung kann nur beschlossen werden, wenn 3/4 der Mitglieder zustimmen.

Für die Verbindlichkeiten haftet den Gläubigern nur das Vereinsvermögen.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an die Pfarrgemeinde Aschach – Raigering, zwecks Verwendung für Unterhaltung des Gotteshauses in Aschach.

Die Auflösung ist nur Statthaft, wenn dies in der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung bekannt gegeben wurde.


§ 10

Der Verein wird in das Vereinsregister eingetragen und trägt dann den Namen "Katholischer Burschenverein Aschach EV"
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